Verantwortung geht ans Parlament

17. Januar 2018, von Josef Bachmann

Das Bundesgericht hat in seinem jüngsten Entscheid zur beruflichen Vorsorge die Umstellung laufender Renten auf eine dynamische Altervorsorge verhindert. Damit folgt es dem Urteil der Vorinstanz. Nun ist der Gesetzgeber gefordert. weiterlesen

Anreize zu Altersarbeit wirken Wunder

13. Dezember 2017, von Reiner Eichenberger und Ann Barbara Bauer

Die Überalterung wird als Belastung für die Altersvorsorge und die Jungen gesehen. Dabei könnten die Alten mit steuerlichen Anreizen einfach dazu bewegt werden, freiwillig über 65 hinaus zu arbeiten. Damit würde die Alterung für alle zu dem, was sie in Wirklichkeit ist: Eine Quelle der Wohlfahrt. 

Probleme entstehen erst durch unser Renten- und Steuersystem.  Diese bewirken, dass mit der Alterung der Konsumbedarf stärker wächst als die Produktionskraft. Eine nachhaltige Reform der Altersvorsorge muss diese Produktionslücke schliessen. Die Alten müssen arbeiten. Doch das können oder wollen viele nicht. Was also tun? weiterlesen

Wie Senioren die Produktivität steigern

29. November 2017, von Susanne Kapfinger

Die Schweiz hat es  weit gebracht: Sie ist wohlhabend, die Bevölkerung ist gebildet und geniesst eine hohe Lebenserwartung. Um ihren hohen Status zu halten, muss sie aber produktiver werden. Das hilft nicht zuletzt auch dem Vorsorgesystem. weiterlesen

Reformen werden nicht auf Vorrat gemacht

15. November 2017, von Susanne Kapfinger

Die Rentenreform ist zurück auf dem Reissbrett der Politik. Die Stellschrauben werden neu kalibriert. Erstaunlich ist, dass am runden Tisch weder Parteien noch Verbände neue Rezepte vorgelegt haben. Vielmehr verzogen sich alle zurück auf ihre alten Positionen, so, als hätte nie ein Urnengang stattgefunden. weiterlesen

Immobilien-Investoren: Agilität gefordert

1. November 2018, von Susanne Kapfinger

Schweizer Immobilien belegen gemessen an ihrem Anteil Rang 3 in den Portfolios hiesiger Pensionskassen. Viele Investoren nehmen sie als risikoarme Anlageklasse wahr, die eine attraktive Rendite verspricht.

Die Einnahmen sind gut prognostizierbar und relativ stabil: Die Nettorenditen liegen aktuell bei knapp unter 4%. Das Rendite/Risiko-Profil von Direktanlagen in Schweizer Immobilien dürfte sich allerdings ändern ... weiterlesen

Schweizer Investmentkultur muss sich anpassen

18. Oktober 2017, von Susanne Kapfinger

Viele  institutionelle Anleger rühren kaum je «Exotisches» an, sie vertrauen auf Hausmannskost. Selbst wenn die notwendigen Renditen damit nicht zu erzielen sind.

In der Gesamtbetrachtung bleiben Schweizer Franken Obligationen, Aktien Welt und Immobilien die mit Abstand bedeutendsten Anlagekategorien. Das ist zu überdenken ... weiterlesen

Umdenken beim Umwandlungssatz

4.10.2017, von Jean Rémy Roulet, Präsident des Pensionskassenverbandes Asip

Das Nein des Schweizervolkes zur Vorlage «Altersvorsorge 2020» darf nicht als Nein zu einer grundsätzlichen Reform der Altersvorsorge verstanden werden. Es braucht weiterhin eine Reform, welche die dringendsten Probleme löst ... weiterlesen

 

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Digitalisierung als Kundenmehrwert

20. September 2017, von Max Schönholzer, CEO Sanitas Versicherungen

Die Digitalisierung hat zwei Seiten, sie verfügt über ein enormes Innovationspotenzial, kann aber auch zum Stolperstein werden. Im Branchenvergleich hat sich Sanitas früh mit dem Thema Digitalisierung auseinandergesetzt. weiterlesen...

Zusammenführung der Generationenverträge

6. September 2017, von Susanne Kapfinger

Über das Erben wird wenig gesprochen. Es ist privat, weil es mit Sterben zu tun hat. Das ist ein Fehler. Die Universität St. Gallen hat im Vorfeld der Abstimmung zur Bundeserbschaftssteuer eine Studie veröffentlicht: Lag das Gesamtvolumen der Erbschaften und Schenkungen im Jahr 2000 noch bei 35 Milliarden, stieg es 2013 auf 47 Milliarden Franken. Erbschaften machen etwa 7% des BIP aus. Es lohnt sich, dazu paar Überlegungen anzustellen. weiterlesen...

Ewig leben mit ewiger Rente: Das geht nicht

23. August 2017, von Susanne Kapfinger

Forscher jagen nach dem ewigen Leben und feiern bereits erste Erfolge. Vor diesem Hintergrund sind Rentenmodelle mit einem fixen Renteneintrittsalter überholt, weil keine Versicherung ewig Rente zahlen kann. weiterlesen...

Niedrige Opportunitätskosten der Reform

9. August 2017, von Susanne Kapfinger

Die Abstimmungsvorlage zur Altersvorsorge erhält ein klares Ja – lässt man ausschliesslich Ökonomen abstimmen. Zu diesem Ergebnis kommt die Konjunkturforschungsstelle KOF in ihrer Ökonomenumfrage.
Das ist erstaunlich. Der im Rahmen der Vorsorgereform 2020 geplante Ausbau der AHV für Neurentner um 70 Franken pro Monat gilt in bürgerlich-liberalen Kreisen als inakzeptabel.  weiterlesen...

 

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In eigener Sache

Unser Herausgeber Hansjürg Saager ist am 18. Juli nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 77 Jahren verstorben.

Die Nachricht vom Tod des Gründers und Verlegers von «AWP Soziale Sicherheit» hat die Redaktion sehr getroffen. Er wird uns fehlen.

Wir werden Hansjürg Saagers Andenken in Ehren halten und seine Zeitschrift im Sinne des Gründungszwecks weiterführen.

Würdigung von Hansjürg Saagers Engagements.

AWP-TAGUNG 2017

Die auf drei Säulen ruhende Altersvorsorge hat sich nach Ansicht der Schweizerischen Nationalbank (SNB) zwar bewährt, steht aber vor grossen Herausforderungen. Die Geldpolitik könne die Konjunktur positiv beeinflussen, die strukturellen Probleme in der Vorsorge jedoch nicht lösen.

Arbeitgeber und Arbeitnehmer zahlen im Erwerbsleben jeweils Beiträge in die Pensionskasse ein. Als dritter Beitragszahler gilt der Kapitalmarkt, der die Ersparnisse dank Zinserträgen wachsen lässt. Die tiefen Zinsen haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass der dritte Beitragszahler praktisch ausfällt.

Von den drei Beitragszahlern entfielen im Zeitraum 2011 bis 2015 total 39 Prozent auf das Kapital, wie Dewet Moser, stellvertretendes Mitglied des Direktoriums der Nationalbank, am Dienstag an einer AWP-Tagung in Bern aufzeigte. Die Arbeitgeber steuerten 35 Prozent und die aktiv Versicherten 26 Prozent bei. Das System stosse heute nicht zuletzt wegen der demografischen Entwicklung aber an Grenzen. Reformen seien nötig.

Geldpolitik wirkt nur indirekt

Die Nationalbank habe mit ihrer Geldpolitik nur einen indirekten Einfluss über die Zinsen und deren Auswirkungen auf die Kapitalmarktrendite, die für die Anlage der Vorsorgegelder wichtig ist. Der Trend zu tieferen Zinsen halte seit über 30 Jahren an und dies weltweit. Das habe vor allem strukturelle Gründe wie die tiefen Inflationsraten und das schwache Wirtschaftswachstum.

Zwischen den Zielen der Geldpolitik und einer nachhaltigen Altersvorsorge gebe es keinen Konflikt. Die SNB strebe mit ihrer Geldpolitik stabile Rahmenbedingungen für Wachstum und Beschäftigung an. Die Altersvorsorge unterliege jedoch politisch gesteuerten Grössen wie der Höhe der Beiträge und Renten, dem Umwandlungssatz oder dem Mindestzins.

Negativzinsen dauern an

Hohe Inflationsraten seien für die Wirtschaft und die Vorsorge Gift. Um die Preisstabilität zu sichern sei weiterhin eine expansive Geldpolitik nötig, sagte Moser weiter. Negative Zinsen seien die Folge. Sie trügen dazu bei, die Aufwertung des Schweizer Frankens zu begrenzen. Der Franken bleibe deutlich überbewertet. Aktuell notiere der handelsgewichtete Frankenkurs rund neun Prozent über dem langfristigen Durchschnitt.

Moser machte deutlich, dass die Altersvorsorge ihrerseits einen Einfluss auf die Geldpolitik habe. Die Schweizer Pensionskassen verwalteten Vermögen von über 800 Milliarden Franken, was 125 Prozent des Bruttoinlandproduktes entspreche und im internationalen Vergleich sehr hoch sei. Die Pensionskassen hätten angesichts labiler Finanzmärkte ihre Fremdwährungsrisiken verringert und so zum starken Franken beigetragen.

In den letzten zehn Jahren habe sich die Absicherung für die Anleger zwar gelohnt. Langfristig dürfte die sich die Lage jedoch beruhigen. Die Anleger könnten dann auf eine Absicherung verzichten. Moser zeigte sich überzeugt, dass der Franken vor diesem Hintergrund schwächer werden sollte.

Zinsen dürften wieder steigen


Ein langfristiges Szenario zeichnete Christian Gattiker, Chefstratege und Leiter Research der Bank Julius Bär, an der AWP-Tagung. Er rechnet wegen der demografischen Entwicklung - die Alterung der Bevölkerung schreitet weltweit rapide voran - in den nächsten fünf bis zehn Jahren mit deutlich steigenden Zinsen und höheren Inflationsraten.

Im langfristigen Zyklus von 50 bis 60 Jahren, den der sowjetische Ökonom Nikolai Kondratieff schon zu Beginn des letzten Jahrhunderts beschrieben hatte, stehe die Welt heute vor einem neuen Aufschwung. "Je weniger die jetzige Generation die Probleme der Vorsorge angeht, umso stärker ist der Inflationsdruck", schlug Gattiker den Bogen zum Thema Altersvorsorge. Er schloss selbst eine Hyperinflation nach 2030 nicht aus. (awp/sda)

AWP-Tagung: Monika Bütler (HSG) im Video-Gespräch


Bei der beruflichen Vorsorge fehlt es bei vielen Schweizerinnen und Schweizern an fundiertem Wissen in Finanzfragen, der so genannten "Financial Literacy". Hinzu komme, dass Frauen oft risikoaverser sind als Männer und für sie der Finanzmarkt schlicht „unsexy" ist.

Lieber diese Reform als gar keine

7. Juni 2017, von Donald Desax, Leiter Berufliche Vorsorge und Mitglied der Konzernleitung von Helvetia

Unser Vorsorgesystem mit den drei Säulen und der Kombination von Kapitaldeckungs- und Umlageverfahren ist erfolgreich und wird im Ausland bewundert. In den letzten Jahren hat sich allerdings gezeigt, dass die Schweiz die Fähigkeit zu Reformen in diesem Bereich verloren hat. weiterlesen....

Die Kunst des Investierens in grossem Stil

24. Mai 2017, von Susanne Kapfinger

Drei Studien geben drei Einsichten: Die Leistungskürzungen setzen sich fort, bei Marktkorrekturen fallen viele Kassen in Unterdeckung und auf der Ertragsseite findet kein Umdenken statt, obwohl renditestärkere Anlagen zur Dikussion stehen. Das zeigen die aktuellen Studien von Swisscanto Vorsorge, Complementa  und der Oberaufsicht OAK BV. Ausser die Altrentner betreffen die Leistungskürzungen alle. Schlagzeilen machen vor allem Rentenkürzungen. (weiterlesen...)

Machtwort einer alternden Bevölkerung

10. Mai 2017, von Susanne Kapfinger

Die Umverteilung von den Aktivversicherten zu den Rentnern verschärft sich. 2015 betrug sie nach Schätzung der Credit Suisse 5,3 Milliarden Franken – 2010 waren es 3,5 Milliarden. Die Politik löst dieses Problem nicht, trotz Reform. Dabei stehen die Ampeln auf grün, dass die Reform durchgewunken wird. (weiterlesen)

Argumente für die dynamische Altersvorsorge

26. April 2017, von Josef Bachmann, ehemaliger Geschäftsführer der Pensionskasse der PwC. Er vertritt hier seine persönliche Meinung.

"Die Renten sind tabu", war zu lesen, nachdem das Bundesverwaltungsgericht die Anwendung von flexiblen Altersrenten für laufende Renten als unzulässig erklärte. Bereits die Aufsicht des Kantons Zürich hatte das Modell abgelehnt. Die Pensionskasse der PwC hat nun beschlossen, das Urteil ans Bundesgericht zu ziehen. Es muss abschliessend beurteilen, ob die Flexibilisierung der Renten auf laufende Renten erweitert werden darf. weiterlesen

Die Krux mit der Durchschnittsrente

12. März 2017, von Susanne Kapfinger

Die erste Neurenten-Statisik offenbart zwei wichtige Erkenntnisse. Erstens: Es gibt ihn nicht, den Rentner. Rentenbezüger sind eine höchst heterogene Gruppe: Unterschiede bestehen im Renteneintrittsalter, in der Rentenhöhe und im Kapitalbezug. Die durchschnittlichen Rentenhöhen geben einen Hinweis darauf, wie arm oder reich die Neurentner des Jahres 2015 sind. weiterlesen

Bausteine im Vorsorgesystem

29.03.2017 von Susanne Kapfinger

Die Reformvorlage ist unter Dach und Fach. So richtig zufrieden ist niemand damit.  Das Paket ist ein Kompromiss und hält für alle ein Dafür und Dawider bereit. weiterlesen

Reform der Altersvorsorge – Die wichtigsten Entscheide

Die Räte haben sich über die Reform der Altersvorsorge geeinigt. Das sind die wichtigsten Entscheide im Überblick:

- Das Frauenrentenalter wird von 64 auf 65 Jahre erhöht.

- Die AHV kann zwischen 62 zu 70 Jahren bezogen werden. Der gleiche Rahmen gilt für die berufliche Vorsorge. Weil der Alterstrücktritt flexibel ist, gilt 65 nicht mehr als Renten-, sondern als Referenzalter.

- Die AHV bekommt den gesamten Ertrag des Demografieprozents. Ihre Einnahmen steigen dadurch um rund 610 Millionen Franken.

- Der Bundesbeitrag an die AHV bleibt bei 19,55 Prozent.

- Zur Finanzierung des demografischen Wandels wird die Mehrwertsteuer um 0,6 Prozent erhöht. 0,3 Prozent davon werden ab Anfang 2018 erhoben. Weil zeitgleich die IV-Zusatzfinanzierung ausläuft, spüren die Konsumentinnen und Konsumenten nichts von dieser Massnahme. Der zweite Schritt folgt 2021. Im Referenzjahr 2030 nimmt die AHV dadurch 2,138 Milliarden Franken zusätzlich ein.

- Der Umwandlungssatz in der obligatorischen beruflichen Vorsorge wird von 6,8 auf 6 Prozent reduziert. Dadurch sinken die Pensionskassen-Renten um 12 Prozent.

- Zur Kompensation werden ab 2019 neue AHV-Renten um 70 Franken erhöht. Zur Finanzierung dieses Zuschlags werden 0,3 Lohnprozente zusätzlich erhoben, die je hälftig von Arbeitgebern und Arbeitnehmern getragen werden.

- Der Plafond der Ehepaar-Renten wird von 150 auf 155 Prozent erhöht. Bei einer Maximalrente macht das pro Monat 226 Franken zusätzlich aus.

- Die AHV wird durch diese Massnahmen für die nächsten Jahre stabilisiert. Gemäss Projektionen der Bundesverwaltung ist das Umlageergebnis bis 2026 positiv. Der Stand des AHV-Fonds sinkt erst 2030 unter eine Jahresausgabe. Danach geht es rasant nach unten. Ab 2037 könnte die AHV die Renten nicht mehr rechtzeitig auszahlen.

- Der Koordinationsabzug beträgt je nach Einkommen zwischen 14'100 Franken und 21'150 Franken.

- Die Altersgutschriftensätze betragen 7 Prozent zwischen 25 und 34 Jahren, 11 Prozent zwischen 35 und 44 Jahren, 16 Prozent zwischen 45 und 54 Jahren und dann bis zur Pensionierung 18 Prozent.

- Mit dem Alterssparen wird mit 25 Jahren begonnen. Versicherten, die im Jahr 2019 45 Jahren alt sind, müssen nicht mit Einbussen rechnen. Rentenausfälle durch die Senkung des Umwandlungssatzes werden aus dem Sicherheitsfonds ausgeglichen.

- Zur Erhöhung der Mehrwertsteuer muss die Verfassung geändert werden. Weil die Räte die Verfassungsänderung und die Gesetzesreform verknüpft haben, gilt das obligatorische Referendum für beide Teile der Vorlage. Gegen das Gesetz muss also kein Referendum ergriffen werden.

Bessere Anlageergebnisse sind möglich

15. März 2017 von Iwan Deplazes, Präsident der Asset Management Plattform Schweiz und Leiter des Asset Managements Swisscanto Invest by Zürcher Kantonalbank.

Das Anlageverhalten der Pensionskassen wird in der aktuellen politischen Debatte um die Altersreform 2020, welche vor allem auf Leistungskürzungen wie die Reduktion des Umwandlungssatzes oder die Erhöhung des Rentenalters ausgerichtet ist, vernachlässigt. Doch der 3. Beitragszahler trägt mit 40% einen erheblichen Anteil zur Finanzierung der Alters- vorsorge bei.  ...weiterlesen....

Neues PwC-Rentenmodell verstösst gegen Gesetz

Die Kürzung laufender Altersrenten ist nur zulässig, wenn eine Pensionskasse eine Unterdeckung aufweist. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht im Zusammenhang mit einem neuen Rentenmodell der Pensionskasse der Beratungsfirma PwC entschieden. weiterlesen

Performance-Messlatte braucht Erneuerung

1. März, von Susanne Kapfinger

Internationale Performance-Vergleiche der betrieblichen Vorsorgesysteme sind mit Vorsicht zu geniessen. Die Schweizerische Bankiervereinigung (SBVg) hat den Versuch trotzdem unternommen – mit dem Ergebnis: Die Schweiz liegt im Vergleich zu Ländern mit ähnlich stark ausgebauten zweite Säulesystemen deutlich zurück. ...weiterlesen...

Mehr Wettbewerb macht Vorsorge effizienter

15. Februar, von Susanne Kapfinger

Der Schweizer Finanzplatz ist derzeit so gut aufgestellt wie selten zuvor. Davon ist der ehemalige CS- und UBS-Chef Oswald Grübel überzeugt. Es gibt aber noch Handlungsbedarf. Um im Wettkampf der Finanzplätze an der Spitze mithalten zu können, braucht es Deregulierung, so der Banker. ... weiterlesen ....

 

 

Gesunde Systeme brauchen gesunde Menschen

1. Februar 2016, von Susanne Kapfinger

Altern wird von Wirtschaftsmagnaten als globales Risiko wahrgenommen, das vermehrt zur existenziellen Belastung für unsere Gesundheitssysteme und Altersvorsorge wird. Die Risikoexperten aus der Versicherungsbranche sprachen am World Economic Forum (WEF) vom Megatrend Altern.

In den OECD-Mitgliedstaaten wird sich der Altersabhängigkeitsquotient bis 2075 – die Zahl der über 65-jährigen im Verhältnis zur Bevölkerung zwischen 14 und 65 – verdoppeln. Chinas Altersquotient wird sich bis 2050 verdreifachen. weiterlesen

Über Customer Journeys zum Kundenerlebnis

30. November 2016, von Peter Maas, Institut für  Versicherungswirtschaft der Universität St. Gallen 

Kunden haben heute unzählige Möglichkeiten, um Interaktionen mit ihrem Versicherer auszugestalten. In eben diesen Austauschsituationen wird das ansonsten kaum greifbare Versicherungsprodukt für Kunden erst erlebbar. Es ist daher für Versicherer von strategischer Relevanz, die Customer Journeys (Berührungspunkte des Kunden mit dem Unternehmen) ihrer Kunden besser zu verstehen und zu beeinflussen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass hier ein Umdenken nötig ist. Die Ausgestaltung der Interaktionspunkte zwischen Kunde und Versicherer von der Bedürfnisrealisation über Vorkauf- beziehungsweise Suchphase, Kauf, Nutzung, bis hin zur Kündigung wird in einer zunehmend digitalisierten Welt wichtiger, aber auch deutlich komplexer. Kunden stehen heute eine Vielzahl von Möglichkeiten offen, um Interaktionen mit Versicherungsunternehmen zu gestalten. Das etablierte Kanaldenken ist hier nicht mehr zielführend (weiterlesen).

Pensionskassen müssen mehr Einfluss nehmen

02. November, von Andreas Heimer, Geschäftsleitungsmitglied der PKRück

Warum soll eine Pensionskasse in die Reintegration investieren? Dafür gibt es Taggeldversicherungen und Invalidenversicherung (IV), so die gängige Meinung. Doch wer so denkt, denkt zu kurz. Vielmehr sollten sich Pensionskassen aktiv an der Prävention und Reintegration beteiligen – dies nicht zuletzt aus handfesten Eigeninteressen – insbesondere auch finanzieller Natur.

Wir haben zwar die Bindewirkung der IV, die Pensionskasse darf und soll jedoch aktiv Einfluss nehmen. Denn: Übernimmt sie nicht frühzeitig die Verantwortung, zahlt sie später ein Vielfaches dafür.

Mehr Intermediäre für Venture Capital Investitionen nötig

20.10.2016 von John E. Marthinsen, Distinguished Chair in Swiss Economics, Babson College

Die parlamentarische Initiative Zukunftsfonds Schweiz ist ein Schritt in die richtige Richtung. Sie hilft ein grundlegendes Investitionsproblem zu lösen. Denn: Bei den Investitionen leidet die Schweiz unter einer Lücke im Unternehmenslebenszyklus: Es fehlt der finanzielle Brückenschlag zwischen Innovation und Produktion. weiterlesen ...

 

 

Sicherheit muss neu definiert werden

20.10.2016 von Markus Fuchs, Geschäftsführer SFAMA

Bei allen Vorsorgeregularien steht die Eingrenzung des Risikos beziehungsweise die Gewährleistung von Sicherheit im Vordergrund. Der Begriff «Sicherheit» wird nicht spezifiziert. Das führt zu unterschiedlichen Auslegungen und Auffassungen. Das Problem: Das Ziel der absoluten Sicherheit kollidiert mit dem Anlagerisiko, das zur Erzielung einer langfristigen höheren Rendite eingegangen wird. Die Maximierung der Sicherheit führt nun dazu, dass heute die geltenden Leistungsziele aber nicht mehr erreicht werden. Die Folge: Leistungen werden auf ein Mass gesenkt, das noch finanzierbar ist, und der verfassungsmässige Auftrag, die Fortführung der gewohnten Lebenshaltung im Rentenalter, wird bald nicht mehr erreicht. weiterlesen ...

Markus Fuchs, Geschäftsführer der Swiss Funds & Asset Management Association SFAMA

Schweizer sind bei Vorsorgefragen nicht doof

5. Oktober 2016, von Susanne Kapfinger

Nicht unerwartet weicht der Nationalrat in der Debatte zur Altersreform vom ständerätlichen Kurs ab: Er will das Rentenalter auf 67 Jahre erhöhen, sobald die AHV in finanzielle Schieflage gerät. Einen Zuschlag auf den AHV-Renten lehnte er ab. Zudem strich er die Witwenrenten zusammen. weiterlesen...

Ultraexpansive Geldpolitik erzwingt Korrekturen

7. September 2016; von Alois Bischofberger*

Wie lange die Notenbanken an der ultraexpansiven Geldpolitik festhalten, lässt sich nicht voraussagen. Das Ende ist aber noch nicht in Sicht und ein späterer Übergang zu einem restriktiveren Pfad dürfte in Trippelschrittchen erfolgen. Denn die Zentralbanken sind Gefangene ihrer zu lange verfolgten Geldpolitik geworden und mit einem kleiner werdenden Handlungsspielraum konfrontiert ...weiterlesen...

Gefährliche Strategie in der Rentendebatte

Der Entwurf zur Altersreform 2020 der Sozialkommission des Nationalrates (SGK) weicht in entschiedenen Punkten von den Beschlüssen des Ständerates ab. Die Strategie ist brandgefährlich ...weiterlesen...

Robo-Berater: Kosten-Senker mit Zukunft

10. August 2016, von Susanne Kapfinger

Negativzinsen – sie bleiben Normalzustand. Dafür gesorgt hat der Entscheid der Briten, aus der EU auszutreten. Das hat den Schweizer Franken unter Druck gesetzt. Die Schweizerische Nationalbank hat mitgeteilt, dem Aufwertungsdruck des Franken mit Interventionen entgegenzuwirken. ...weiterlesen...

Ungünstig abgestimmte Vorschriften

18. Mai 2016, von Roland Kriemler, Geschäftsführer der Konferenz der Geschäftsführer von Anlagestiftungenz

Die Anlagevorschriften der Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVV 2) und der Verordnung über die Anlagestiftungen (ASV) schränken Anlagestiftungen zu stark ein. ...weiterlesen...

Konsumentenschutz: Forderungen der Ombudstelle

20. April 2016, von Martin Lorenzon, Ombudsman der Privatversicherung und der Suva

Die bundesrätliche Botschaft zum Finanzdienstleistungsgesetz (Fidleg) bereitet mir Sorgen. Denn diese beinhaltet nicht nur Gesetzesregeln, welche nach unserer Auffassung nicht erforderlich sind, so zum Beispiel die gesetzliche Verankerung der Versicherungsombudsstelle unter das Fidleg ...weiterlesen...

Schweizer FinfraG-Lösung

6. April 2016, von Regula Berger-Hitz 

Das Finanzmarktinfrastrukturgesetz (FinfraG) ist seit 1.1.2016 in Kraft und gilt auch für Vorsorgeeinrichtungen. Kernstück des neuen Gesetzes sind Regeln für den ausserbörslichen Handel mit Derivaten (OTC Derivaten) wie beispielsweise Optionen, Termingeschäfte oder Swaps, deren Preise von den Kursschwankungen und Preiserwartungen anderer Werte abgeleitet sind....weiterlesen...

Die Alten diktieren, die Jungen verarmen

23. März 2016, von Susanne Kapfinger

Ein Alterungs-Tsunami rast auf uns zu. Immer weniger Jüngere stehen immer mehr Älteren  gegenüber. Das führt zu Machtverschiebungen. Welche, lesen hier ...

Zuhause gut altern - eine Frage der Ressourcen

10. März 2016, von Kurt Seifert
(Leiter Grundlagenarbeit Pro Senectute Schweiz)


Die allermeisten Menschen wollen im Alter in den eigenen oder den gemieteten vier Wänden wohnen bleiben. Dieser Wunsch ist für eine Mehrheit von ihnen auch zu verwirklichen: Von den Angehörigen der Generation 65 plus ist lediglich eine Minderheit von 10% in einer stationären Alterseinrichtung untergebracht.

Digitalisierung mit harten Bandagen

24. Februar 2016, von Susanne Kapfinger

Die Versicherungsbranche übt sich im Web-Kampf. Unternehmen mit attraktiven Onlineangeboten haben die Nase vorn, wenn es um Kundenpflege geht. Dank Digitalisierung können sie günstigere Tarife anbieten als Mitbewerber. weiterlesen

Nur Fakten sichern unser Sozialsystem

10. Februar 2016, von Ignazio Cassis

Viele Diskussionen in der SGK-N sind stark ideologisch oder gar von Wunschdenken geprägt – obwohl die Fakten ja eigentlich auf dem Tisch lägen. Als Präsident ist es mir ein grosses Anliegen, die Debatten innerhalb der Kommission zu versachlichen (evidence based policy) weiterlesen

Auf der schwierigen Suche nach Wachstumsperspektiven

26. Januar 2016, von Susanne Kapfinger
Der Arbeitsmarkt ist in den kommenden Jahren aus makroökonomischer Sicht ein zentrales Thema.  Das bedeutet: Die Unternehmen werden sich bei einer Neuanstellung noch eingehender mit dem Aspekt der Vorsorge beschäftigen müssen. Warum? Weiterlesen ...

Zwei Kassenchefs mit einem Ziel

Schweizer Vorsorgeeinrichtungen kämpfen mit verschiedenen Massnahmen gegen Pensionierungsverluste – die Reaktionen darauf sind jedoch gleich: Inakzeptanz, sowohl seitens Versicherter oder im Fall der Pensionskasse der PwC seitens der kantonalen Aufsichtsbehörde. weiterlesen

Solidarität statt Generationenkampf

2. Dezember 2015, von Prof. Helmut Bachmaier

Meine langjährige Erfahrung als Kulturgerontologe zeigt: Es stimmt nicht, dass die  Alten auf Kosten der Jungen leben. Vielmehr gleichen die finanziellen Leistungen der Senioren als langjährige Steuerzahler und Beitragszahler zu den sozialen Sicherungssystemen sowie ihre Lebensarbeit für die Volkswirtschaft die Generationenbilanz aus. Ein Postulat an die Generationenpolitik. weiterlesen

Wahlfreiheit ist keine Bürde

16. November 2015 von Yvonne Seiler Zimmermann

Wie hoch ist das Vertrauen von KMUs in die Vorsorgeeinrichtung, wie transparent erscheint sie den Unternehmen und wie zufrieden sind sie mit ihren Vorsorgelösungen? Eine aktuelle Studie, welche die Hochschule Luzern im Auftrag des Schweizerischen Versicherungsverbands SVV durchführte, bietet  Antworten. ...weiterlesen...

* Yvonne Seiler Zimmermann ist Professorin am Institut für Finanzdienstleistung Zug IFZ der Hochschule Luzern

Studie: Konsumentenschutz durchexerziert

2. November 2015, von Martin Eling

An den Diskussionen, wie Konsumenten im Versicherungsbereich wirksam und effizient geschützt werden können, sind viele Aktuere beteiligt. Doch die Anspruchsgruppe, die im Zentrum der Diskussionen steht, wurde bisher erst wenig untersucht: Wie stehen eigentlich die Konsumenten zum Konsumentenschutz? Welchen Schutz benötigen sie in welcher Situation?
... weiterlesen ...

Über schlaflose Nächte der Anleger

21. Oktober 2015, von Susanne Kapfinger

Anlegen ist schwieriger geworden: Tiefe Zinsen, veränderte Korrelationen zwischen Anlageklassen und erhöhte Marktvolatilitäten sind Stichworte dazu. Warum dies bei Anlegern nicht zwingend zu schlaflosen Nächten führen muss, lesen Sie hier ...

Wertschwankungsreserven der Schweizer Pensionskassen gesunken

19. Oktober 2015

Die Finanzierungssituation der Schweizer Pensionskassen hat sich im dritten Quartal 2015 verschlechtert. Hauptgrund sind laut dem Pensionskassen-Monitor von Swisscanto Einbussen auf Anlagen in ausländischen Aktien und in Fremdwährungs-Obligationen.

Weiter hätten die Unsicherheiten an den Finanzmärkten etwa wegen der Abkühlung in China und dem Abgas-Skandal bei VW auch den inländischen Aktienmarkt belastet.

In den ersten neun Monaten 2015 verbuchten die erfassten Vorsorgeeinrichtungen laut der Schätzung eine vermögensgewichtete (Negativ-) Rendite von -2,0 Prozent. Errechnet wurde dies auf Grundlage der effektiven Angaben per Ende 2014 von 437 Vorsorgeeinrichtungen.

Der Deckungsgrad der privat-rechtlichen Pensionskassen sank demnach gegenüber dem zweiten Quartal von 110,8 auf 108,9 Prozent. Ende 2014 hatten die Wertschwankungsreserven sogar noch 113,6 Prozent betragen.

Bei den öffentlich-rechtlichen Kassen mit Vollkapitalisierung verschlechterte sich der Deckungsgrad gegenüber dem Vorquartal von 100,7 auf 98,9 Prozent. Per 30. September befanden sich 36 Prozent der öffentlich-rechtlichen Kassen mit Vollkapitalisierung in Unterdeckung. (awp/sda)

Verstehen, wie die Versicherten ticken ...

09. September 2015, von Susanne Kapfinger

Der Pensionskassenleiter muss dem Versicherten beweisen, dass seine Pensionskassengelder bei einem Fondsmanager nicht besser aufgehoben sind. Eigentlich haben Pensionskassenleiter gute Karten in der Hand: Ihre Assets under Management sind gross und verändern sich kaum über die Zeit (ausser bei Betriebszusammenlegung oder -abspaltung). Diversifikationseffekte können dadurch besser ausgenützt werden. weiterlesen

Wahlen 2015: Mit Sozialpolitik auf Stimmenfang

25. August 2015, von Susanne Kapfinger

Die Herbstwahlen stehen vor der Tür. Am 18. Oktober wird das Schweizer Parlament neu zusammengesetzt. Die Frage lautet, welche Themen beschäftigt das Volk? Die soziale Sicherheit ist eines davon. Doch jede Partei packt es von einer anderen Seite an. weiterlesen

Individualisierung der Risiken bedingt individualisierte Anlagestrategien

12. August 2015, von Roger Baumann*

Der Trend zur Individualisierung in Sammeleinrichtungen ist ungebrochen. Während in den letzten Jahren vor allem die weitreichende Planfreiheit für einzelne Anschlüsse zum Standard geworden ist, wird in einer Phase, in der die Deckungsgrade deutlich über 100% sind, zusätzlich die Individualisierung der Risiken zum Thema. weiterlesen

* Roger Baumann ist Gründungspartner der C-alm und Leiter der Arbeitsgruppe Risk-Monitoring der Kammer der Pensionskassenexperten.

Appetit auf Katastrophenbonds steigt - Marktvolumen soll sich verdoppeln

1. Juli 2015, von Martin Eling*

Aufgrund ihrer relativ hohen Renditen und der niedrigen Korrelation mit den Renditen traditioneller Assetklassen werden Insurance-Linked Securities (ILS) häufig als attraktive Investitionsmöglichkeit beschrieben.  ... weiterlesen ...

*Professor Martin Eling ist Direktor des Instituts für Versicherungswirtschaft der Universität St. Gallen.

 

 

 

Neues Pensionskassen-Rating auf die Probe gestellt

17. Juni 2015, von Susanne Kapfinger

Der PK-Fitness-Barometer ist das neue PK-Rating von Büttner&Partner. Dieses macht Pensionskassen erstmals auf intuitive Weise vergleichbar. Dadurch erhalten KMUs eine wichtige Entscheidungshilfe bei der Wahl ihrer PK. weiterlesen

Doktor Büttners scharfer Röntgenblick

2. Juni 2015, von Susanne Kapfinger

Dr. Büttner & Partner haben ein Modell entwickelt, das Gemeinschafts- und Sammelstiftungen im Hinblick auf ihre finanzielle Gesundheit und längerfristige Leistungsfähigkeit testet.  AWP Soziale Sicherheit stellt das innovative Modell vor. Interessant: Die Gewichtung der einzelnen Faktoren folgt keinem starren Raster, sondern basiert auf einem intelligenten Skalierungsmodell. Intelligent, weil es die spezifische Situation der Kasse mitberücksichtigt. ... weiterlesen ...

Solidarität ist kein Rettungsring

18. Mai 2015, Susanne Kapfinger

Die 2. Säule wird seit ihrem Bestehen laufend umgebaut. Das ist auch nötig, weil das Systemoptimum noch nicht erreicht ist. «Reformen haben an Aktualität und Dringlichkeit gewonnen», kommt auch die Oberaufsichtskommission berufliche Vorsorge in ihrem Jahresbericht zum Schluss. Das Ziel dabei müsse sein, ... weiterlesen ...

Versicherer verlassen ihre Komfortzone

5. Mai 2015, Pascal Bühler*

Der hohe Wertschöpfungsgrad der Versicherungsbranche verleitet zu Trägheit. Die Digitalisierung wird diese Grundhaltung ändern, wie die aktuelle Studie «Industrialisierung der Assekuranz in einer digitalen Welt» zeigt. Vereinzelt machen Versicherer vor, wie man Wertbeiträge des Kunden erhöht und Wettbewerbsvorteile herausholt. ... weiterlesen ...

* Pascal Bühler ist Projektleiter am Institut für Versicherungswirtschaft der Universität St. Gallen

Konstruktiver Umgang mit Negativzinsen

22. April 2015, Susanne Kapfinger

Als Folge der anhaltenden Negativzinsen fällt der Obligationenmarkt als wichtiger Performancetreiber aus. Das heisst, dass sich die Deckungsgrade der Pensionskassen verschlechtern werden. Zwar gibt es Massnahmen zur Sicherung der 2. Säule. Diese sind aber extrem unpopulär.

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Renten-Kaufkraft in Gold meisseln

7. April 2015, von Thomas Jacob

Im Anlageportfolio von Pensionskassen hat Gold kaum eine Bedeutung. Ein Fehler, findet Thomas Jacob, Initiant der Goldmünzen-Initiative, und rechnet vor. Um Gold aber als Vermögensklasse zu etablieren, muss der Handel mit dem Edelmetall radikal vereinfacht und der rechtliche Rahmen verbessert werden.

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AHV rutscht in rote Zahlen

26. März 2015, awp/sda
Die AHV hat vergangenes Jahr 320 Mio CHF mehr für Renten ausgegeben, als sie an Beiträgen eingenommen hat. Nur das gute Anlageergebnis verhinderte einen Verlust.

Die Vermögenserträge beliefen sich 2014 auf 1,75 Mrd CHF, fast dreimal so viel wie im Jahr zuvor. Hinzu kommen die vom Bund bezahlten Zinsen auf den Schulden der IV von 275 Mio. Dank dieser Einnahmen schloss die AHV mit einem Betriebsergebnis von 1,71 Mrd.

Die IV hingegen weist ein positives Umlageergebnis von 684 Mio CHF aus, hinzu kommt ein Anlageergebnis von 238 Mio. Damit konnte die Schuld der IV gegenüber der AHV weiter abgebaut werden. Diese beläuft sich nun noch auf gut 12,8 Mrd. Die EO schloss 2014 mit einem Plus von 170 Mio.

Von Variablen und Determinanten

25. März 2015, von Susanne Kapfinger
«Rentenklau» – eine Linksparole? Das war einmal. Heute sprechen auch Bürgerliche vom Rentenklau – der Umverteilung von Jung zu Alt. Die Entpolitisierung des Mindestumwandlungssatzes soll die Ungerechtigkeit beseitigen. Doch damit allein, lässt sich das Problem nicht lösen.          

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Etappensieg für Krankenversicherer

Im Zweifelsfall für die Krankenversicherer: Der Ständerat verteidigt die Datendurchlässigkeit zwischen den Versicherungen. Es scheint, dass die Lobbyisten der Versicherungsbranche gute Arbeit leisten.

Von Susanne Kapfinger, Redaktionsleiterin AWP Soziale Sicherheit

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Rendite im Einklang mit Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit scheint auf den ersten Blick nichts mit Gewinnmaximierung gemein zu haben. Edouard Stucki, stv. Leiter Anlagen Complan, zeigt Parallelen auf Parallelen.

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Vom Rettungsring zum Sorgenkind?

Der Schweizer Immobilieninvestmentmarkt bleibt auch 2015 attraktiv; die Risiko-
bereitschaft der Anleger ist hoch. Ein besorgniserregender Cocktail.

Von Susanne Kapfinger

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Digitales Gesundheitsmonitoring

Gesundheitsrisiken lassen sich immer präziser vorhersagen. Nur: Ändern wir deshalb unser Verhalten? Karin Frick, Leiterin Research und GL-Mitglied Gottlieb-Duttweiler-Institut (GDI), ist skeptisch.

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Ausbildung auf Kurs bringen

Die Ausbildung von BVG Stiftungsräten wird weder überprüft noch kontrolliert. Beat Zürcher, Geschäftsleiter Schweizer Verband für BVG Stiftungsräte, fordert neue Standards.

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Mit Fortschritt voraus

Heutige Pensionskassen-Vergleiche bringen kaum Mehrwert. Warum? Weil sie zurück statt vorwärts blicken. Das muss sich ändern. Neue Ansätze im Bereich BVG-Rating machen Hoffnung.

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So kommunizieren Pensionskassen richtig

An der Urne gewinnt, wer richtig kommuniziert, verspricht Kommunikationsprofi Peter Metzinger.

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Bundesrat präsentiert Botschaft «Altersreform 2020»

Das Reformpaket des Bundesrats zur Altersvorsorge bleibt heftig umstritten. Eine Annäherung der gegensätzlichen Positionen ist nicht in Sicht. FDP, SVP und Wirtschaftsverbände plädieren für eine Aufstückelung der Vorlage, Linke, Grüne und Gewerkschaften sehen gerade darin die Gefahr eines Scherbenhaufens.

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Bild: Keystone

Code: Good Governance

Die Denkfabrik Avenir Suisse will das Schweizer Stiftungswesen umbauen (siehe unten). Warum etwas ändern, das gut funktioniert, meint Beate Eckhardt (Geschäftsführerin von Swiss Foundations)

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Lehren aus der Vergangenheit

Ein Fachmagazin feiert Jubiläum: 40 Jahre «AWP Soziale Sicherheit». Bereits seit 1974 erscheint die Publikation ohne Unterbruch, sachlich und stets aktuell. Die Aktualität auf den Punkt gebracht heisst auch, die richtigen Schlüsse aus historischen Ereignissen zu ziehen.

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Angelpunkt Rentendauer

Reformstau: Die Schweiz muss ihre gute Ausgangslage in der Altersvorsorge nutzen, um Anpassungen vorzunehmen. Der Weg führt über automatische Stabilisatoren, meint Helvetia-Chef Stefan Loacker.

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Gemeinsam Geschichte schreiben

Generation Z:  Die Geburtskohorten nach den Babyboomern leben in einer Ökonomie, die umgedacht werden muss. Die Reformen belasten aber einseitig die Jungen.

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Ein dringliches Anliegen

Ergänzungsleistungen sollten Altersarmut verhindern. Leider bleibt dieses Ziel häufig unerreicht. Die Gründe: Schwelleneffekte und zu tiefe Mietzinszuschüsse. Der Bundesrat kennt das Problem, doch seine Vorstösse reichen nicht. 

Versicherte besser schützen

Der Leiter Sozialpolitik Travail.Suisse, Matthias Kuert Killer, plädiert für die Einrichtung einer Ombudsstelle Zweite Säule, um verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen.

Mit PK-Geldern Wohlstand sichern

Schweizer Pensionkassen und Lebensversicherer verwalten zusammen über 600 Milliarden Franken. Finanziert werden damit vorwiegend Schulden. Ein System, das unseren Wohlstand langsam frisst, warnt Finanzexperte Henri B. Meier, und plädiert für mehr Mut zum Risiko.

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Die Fachpublikation für soziale Sicherheit - Fakten, Hintergründe, Meinungen

«AWP Soziale Sicherheit» ist die aktuelle Fachpublikation zur 2. Säule und zu weiteren Sozialversicherungen. Alle 14 Tage liefern wir Ihnen Fakten, Hintergründe, Meinungen – kompakt, verständlich, mit hoher journalistischer Ethik. Als unabhängige Publikation sind wir keinem Unternehmen, Verband oder Amt verpflichtet. Wir unterstützen Sie in Ihren Aufgaben und leisten so einen Beitrag zur sozialen Sicherheit in der Schweiz.

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