Aktuelle Ausgabe

Sozialversicherungen: Tue Gutes für die Umwelt

In Spezialfällen ist der Aufwand für die Rückverteilung der CO2-Abgabe hoch. Ändern will man trotzdem nichts.

▶ Politik: Das Wort der Generation Y

Laut Umfrage will die junge Generation das Vorsorgesystem schon heute ändern und Rentenalter 70 ist kein tabu.

▶ Kantonsfinanzen: Steigende Schuldenquoten

Von der Demografie getriebene Ausgaben bringen Kantons- und Gemeindefinanzen in Schieflage.

▶ Krankenversicherungen: Belohnung für die Fitness

Laut Umfrage befürwortet eine Mehrheit der Schweizer ein Bonussystem.

 

Gefährliche Strategie in der Rentendebatte

Es ist wohl viel Polit-Taktik mit im Spiel. Der Entwurf zur Altersreform 2020 der Sozialkommission des Nationalrates (SGK) weicht in entschiedenen Punkten von den Beschlüssen des Ständerates ab. Die Strategie ist brandgefährlich. 

Wer zeuselt, läuft Gefahr, sich zu verbrennen, heisst es. Doch die  Sozialkommission des Nationalrates (SGK) kann das Spiel mit dem Feuer nicht lassen. Obwohl es als unwahrscheinlich gilt, dass ein höheres Rentenalter und tiefere Renten eine Volksabstimmung überstehen, läuft der von der SGK vergangenen Freitag präsentierte Vorschlag genau darauf hinaus.

Nun kann man argumentieren, dass hinter dem Entwurf der SGK taktische Gründe stehen. Man habe in der Kommission dafür gesorgt, dass für die Differenzbereinigung im Plenum genug Verhandlungsmasse besteht. Doch selbst wenn diese Sicht zutrifft, die Signale, welche an die Stimmberechtigten geschickt werden, sind falsch. So stossen diese auf Kritik aus allen politischen Lagern. Selbst dem Arbeitgeberpräsident Valentin Vogt gehen die Beschlüsse der Sozialkommission zu weit. «Die Bürgerlichen haben bei ihren Vorschlägen zur Rentenreform übertrieben», sagte er in der Sonntagspresse. Dass die Gewerkschaften und Linke aufschreien würde, war zu erwarten. Und nun liegt es wieder auf dem  Tisch, das Wort «Rentenmassaker». Wetten, es findet seinen Weg in die Köpfe der Stimmberechtigten.

Gegen solche Keulen sind die Beschwichtigungen des Kommissionspräsidenten Ignazio Cassis machtlos. Der Entwurf sei ein «Zwischenergebnis» und die Entscheide seien nur ganz knapp zustande gekommen. Das Resultat der ersten Gesamtentscheidung kam mit 10 zu 7 Stimmen bei 8 Enthaltungen zustande und das zweite mit 10 zu 0 Stimmen bei 15 Enthaltungen. Die SVP enthielt sich bei beiden Abstimmungen, die Linke stimmte bei der ersten Abstimmung dagegen, bei der zweiten enthielt sie sich.  Und so fragt sich auch, wieviel Gewicht Beschlüsse haben, wenn sich derart viele Mitglieder ihrer Stimme enthalten. Und auch, ob solche taktischen Überlegungen das Vertrauen der Stimmbürger nicht eher torpedieren als zur Stärkung beizutragen, weil sie vernünftig und deshalb nachvollziehbar sind.

Rentenalter rauf

Seit Freitag ist das Rentenalter 67 wieder auf der politischen Tagesordnung. Im ersten Schritt soll das Rentenalter der Frauen wie vom Bundesrat vorgeschlagen auf 65 Jahre angehoben werden. 0,6 Mehrwertsteuer-Prozente sollen die AHV zusätzlich stabilisieren. Reicht das nicht aus beziehungsweise sinkt der AHV-Fonds unter 100% einer Jahresausgabe, muss der Bundesrat dem Parlament Korrekturmassnahmen vorschlagen. Werden keine Massnahmen ergriffen oder reichen diese nicht aus, greift ein Automatismus: Fällt der AHV-Fonds unter 80%, wird das Rentenalter automatisch um bis zu zwei Jahre erhöht. Die Mehrwertsteuer würde parallel dazu um 0,4% angehoben.

Gegen AHV-Zuschlag

Den Zuschlag auf AHV-Renten von 70 CHF, den der Ständerat nicht zuletzt aus abstimmungstaktischen Gründen beschlossen hat, wurde von der SGK gestrichen. Damit erübrigt sich der Lohnabzug von 0,3%, der zur Finanzierung des Zuschlags nötig gewesen wäre. Finanziell fällt die von der SGK vorgeschlagene Reform für die AHV ungünstig aus. 2030 läge das Umlageergebnis schon 2,6 Mrd CHF im Minus, der Fonds enthielte noch 99% einer Jahresausgabe. Mit dem Beschluss des Ständerats wären es 111%, trotz des Zuschusses von 70 CHF. (Die Beschlüsse im Detail finden Sie auf Seite 11).

Wie weiter?

Keine Frage, die Schweiz kommt nicht darum herum, das Rentenalter zu erhöhen. Das Ausland macht es vor. Doch die jetztige Reform darf nicht scheitern, nur weil das Paket wegen einzelnen Forderungen keine Mehrheiten findet. Und so fordert der ASIP die Akteure auf, Komrommisse einzugehen, statt Maximalforderungen zu stellen. Ausserdem: Die Stimmbürger werden das «Rentenmassaker» auch am 25. September im Hinterkopf haben, wenn über die AHV-plus-Initiative abgestimmt wird. Diese verlangt einen markanten Ausbau der ersten Säule. Der Entwurf der SGK legt nahe, dass sie die guten Umfrageergebnisse für das Begehren kalt lassen. Dieses Vorgehen ist brandgefährlich.  Thomas Peterhans

Robo-Berater: Kosten-Senker mit Zukunft

10. August 2016, von Susanne Kapfinger

Negativzinsen – sie bleiben Normalzustand. Dafür gesorgt hat der Entscheid der Briten, aus der EU auszutreten. Das hat den Schweizer Franken unter Druck gesetzt. Die Schweizerische Nationalbank hat mitgeteilt, dem Aufwertungsdruck des Franken mit Interventionen entgegenzuwirken.

Die SNB ist bei den Interventionen eingeschränkt, weil sie eine vergleichsweise kleine Nationalbank ist, deren Bilanz bereits jetzt stark aufgebläht ist. Wenn der Druck auf den Franken aber zu gross wird, ist nicht auszuschliessen, dass die SNB die negativen Zinsen noch verstärken wird. Das heisst: Anleger müssen sich über lange Zeit auf sehr tiefe Zinsen einstellen. Und das Schweizer Vorsorgesystem muss sich Gedanken machen, wie es weiter gehen soll.

Leader im Sparfieber

Die klassische Reaktion auf weniger Einnahmen sind Ausgabenkürzungen. Vermögensverwalter weltweit gehen diesen Weg. So hat etwa die UBS angekündigt, ihre Organisationstruktur gründlich umzubauen. Das Ziel: Kosteneinsparungen von 2,1 Milliarden Franken bis 2017. Rivale Credit Suisse will bis 2018 mehr als doppelt so viel einsparen – nämlich 4,3 Milliarden Franken. Solch drastische Kürzungen sind nur möglich, wenn auf Personal verzichtet wird. Und das ist ein starkes Commitment für den digitalen Markt.

Fintech ist die Zukunft

Vermögensverwalter sind mit neuer Konkurrenz konfrontiert: Fintech-Firmen, inklusive digitaler Vermögensverwalter. Sie spielen auf demselben Parkett: Die als Robo-Berater bekannten Online-Dienste wie Wealthfront in den USA fragen den Kunden, wer sie sind, wofür sie sparen – genau so wie  Berater aus Fleisch und Blut. Auf Basis dieser Informationen entwickeln sie dann mithilfe von Algorithmen eine Anlagestrategie. Man spricht hier auch von regelgebundenem Anlagestil.

Der Chef des UBS Wealth Managements, Jürg Zeltner, sagte kürzlich, dass die UBS spätestens Anfang 2017 auf einer neuen digitalen Plattform arbeiten wird. Diese bietet dem Kunden den digitalen Zugriff auf alles, was im Angebot ist. Dabei soll es keine menschliche Schnittstelle mehr geben.

Die CS nutzt vorerst neue Technologien, um interne Prozesse zu optimieren. Doch beide Grossbanken sind überzeugt: Robo-Beratung darf man in der Gesamtstrategie nicht vernachlässigen.

Zurückhaltung bei Institutionellen

Was heisst das für Pensionskassen? Robo-Advisor können automatisch Anlagestrategien kontrollieren und überwachen. Sie können auch sicherstellen, dass die BVV2 Vorschriften strikt eingehalten werden. Wenn es um die Digitalisierung von Beratung geht, sind Grossbanken aber zurückhaltend. Das hat verschiedene Gründe.

Erstens ist das Anlageuniversum eines Robo-Beraters passiv. Es liegt also nicht im Interesse der Bank, die Kunden von einem passiven Anlagestil zu überzeugen. Dies wegen der geringeren Fees in diesem Bereich. Zweitens üben Kunden keinen Druck aus. Würden Pensionskassen Robo-Berater nachfragen, hätten Grossbanken diese auch im Angebot. Drittens gibt es in der Schweiz noch wenig Fintech-Firmen, die solche Online-Dienste anbieten.

Swissquote beispielsweise bietet «Robo-Advisory» für institutionelle Kunden wie Banken, Broker, oder Vermögensverwalter. «Robo-Advisor analysieren tausende von Parametern und Daten und erreichen in Kombination mit dem Vermögensverwalter meistens eine bessere Performance», ist Swissquote-CEO Marc Bürki überzeugt. Die firmeneigene Pensionskasse verwendet ebenfalls den Robo-Dienst. Es bleibt abzuwarten, ob sie sich im Markt etablieren.

Robo-Advisor haben keine Kreativität, sind aber in der Lage, Millionen von Szenarien zu analysieren und sind so eine perfekte Ergänzung zum Vermögensverwalter. Zudem können Robo-Advisor dazu beitragen, die Verwaltungskosten zu senken. Darin besteht schliesslich ihr Sinn und Zweck, dafür wurden sie erfunden. Allein dies ist doch eine gute Nachricht. Nun liegt es an den Vermögensverwaltern selbst, was sie damit anfangen.

Ungünstig abgestimmte Vorschriften

18. Mai 2016, von Roland Kriemler, Geschäftsführer der Konferenz der Geschäftsführer von Anlagestiftungenz

Die Anlagevorschriften der Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVV 2) und der Verordnung über die Anlagestiftungen (ASV) schränken Anlagestiftungen zu stark ein. ...weiterlesen...

Konsumentenschutz: Forderungen der Ombudstelle

20. April 2016, von Martin Lorenzon, Ombudsman der Privatversicherung und der Suva

Die bundesrätliche Botschaft zum Finanzdienstleistungsgesetz (Fidleg) bereitet mir Sorgen. Denn diese beinhaltet nicht nur Gesetzesregeln, welche nach unserer Auffassung nicht erforderlich sind, so zum Beispiel die gesetzliche Verankerung der Versicherungsombudsstelle unter das Fidleg ...weiterlesen...

Schweizer FinfraG-Lösung

6. April 2016, von Regula Berger-Hitz 

Das Finanzmarktinfrastrukturgesetz (FinfraG) ist seit 1.1.2016 in Kraft und gilt auch für Vorsorgeeinrichtungen. Kernstück des neuen Gesetzes sind Regeln für den ausserbörslichen Handel mit Derivaten (OTC Derivaten) wie beispielsweise Optionen, Termingeschäfte oder Swaps, deren Preise von den Kursschwankungen und Preiserwartungen anderer Werte abgeleitet sind....weiterlesen...

Die Alten diktieren, die Jungen verarmen

23. März 2016, von Susanne Kapfinger

Ein Alterungs-Tsunami rast auf uns zu. Immer weniger Jüngere stehen immer mehr Älteren  gegenüber. Das führt zu Machtverschiebungen. Welche, lesen hier ...

Zuhause gut altern - eine Frage der Ressourcen

10. März 2016, von Kurt Seifert
(Leiter Grundlagenarbeit Pro Senectute Schweiz)


Die allermeisten Menschen wollen im Alter in den eigenen oder den gemieteten vier Wänden wohnen bleiben. Dieser Wunsch ist für eine Mehrheit von ihnen auch zu verwirklichen: Von den Angehörigen der Generation 65 plus ist lediglich eine Minderheit von 10% in einer stationären Alterseinrichtung untergebracht.

Digitalisierung mit harten Bandagen

24. Februar 2016, von Susanne Kapfinger

Die Versicherungsbranche übt sich im Web-Kampf. Unternehmen mit attraktiven Onlineangeboten haben die Nase vorn, wenn es um Kundenpflege geht. Dank Digitalisierung können sie günstigere Tarife anbieten als Mitbewerber. weiterlesen

Nur Fakten sichern unser Sozialsystem

10. Februar 2016, von Ignazio Cassis

Viele Diskussionen in der SGK-N sind stark ideologisch oder gar von Wunschdenken geprägt – obwohl die Fakten ja eigentlich auf dem Tisch lägen. Als Präsident ist es mir ein grosses Anliegen, die Debatten innerhalb der Kommission zu versachlichen (evidence based policy) weiterlesen

Auf der schwierigen Suche nach Wachstumsperspektiven

26. Januar 2016, von Susanne Kapfinger
Der Arbeitsmarkt ist in den kommenden Jahren aus makroökonomischer Sicht ein zentrales Thema.  Das bedeutet: Die Unternehmen werden sich bei einer Neuanstellung noch eingehender mit dem Aspekt der Vorsorge beschäftigen müssen. Warum? Weiterlesen ...

Zwei Kassenchefs mit einem Ziel

Schweizer Vorsorgeeinrichtungen kämpfen mit verschiedenen Massnahmen gegen Pensionierungsverluste – die Reaktionen darauf sind jedoch gleich: Inakzeptanz, sowohl seitens Versicherter oder im Fall der Pensionskasse der PwC seitens der kantonalen Aufsichtsbehörde. weiterlesen

Solidarität statt Generationenkampf

2. Dezember 2015, von Prof. Helmut Bachmaier

Meine langjährige Erfahrung als Kulturgerontologe zeigt: Es stimmt nicht, dass die  Alten auf Kosten der Jungen leben. Vielmehr gleichen die finanziellen Leistungen der Senioren als langjährige Steuerzahler und Beitragszahler zu den sozialen Sicherungssystemen sowie ihre Lebensarbeit für die Volkswirtschaft die Generationenbilanz aus. Ein Postulat an die Generationenpolitik. weiterlesen

Neue Köpfe, neue Mehrheiten, alte Probleme

16. Dezember 2015, von Susanne Kapfinger

Im Dezember haben viele neue Politiker Einzug ins Parlament genommen. Sie bestimmen nun darüber, wie es mit der wichtigsten hängigen Vorlage im Bereich Sozialpolitik, der AV2020, weitergeht. Im Eilzugtempo wurde diese von einer Gruppe profilierter Ständeräte kurz vor ihrer Pensionierung noch zusammengeschustert und durch die kleine Kammer geboxt. Nun stellt sich die Frage, ob das neue Parlament die Vorlage mit Mut und kompromissbereit angeht oder sich die Positionen verhärten.

Wahlfreiheit ist keine Bürde

16. November 2015 von Yvonne Seiler Zimmermann

Wie hoch ist das Vertrauen von KMUs in die Vorsorgeeinrichtung, wie transparent erscheint sie den Unternehmen und wie zufrieden sind sie mit ihren Vorsorgelösungen? Eine aktuelle Studie, welche die Hochschule Luzern im Auftrag des Schweizerischen Versicherungsverbands SVV durchführte, bietet  Antworten. ...weiterlesen...

* Yvonne Seiler Zimmermann ist Professorin am Institut für Finanzdienstleistung Zug IFZ der Hochschule Luzern

Studie: Konsumentenschutz durchexerziert

2. November 2015, von Martin Eling

An den Diskussionen, wie Konsumenten im Versicherungsbereich wirksam und effizient geschützt werden können, sind viele Aktuere beteiligt. Doch die Anspruchsgruppe, die im Zentrum der Diskussionen steht, wurde bisher erst wenig untersucht: Wie stehen eigentlich die Konsumenten zum Konsumentenschutz? Welchen Schutz benötigen sie in welcher Situation?
... weiterlesen ...

Über schlaflose Nächte der Anleger

21. Oktober 2015, von Susanne Kapfinger

Anlegen ist schwieriger geworden: Tiefe Zinsen, veränderte Korrelationen zwischen Anlageklassen und erhöhte Marktvolatilitäten sind Stichworte dazu. Warum dies bei Anlegern nicht zwingend zu schlaflosen Nächten führen muss, lesen Sie hier ...

Wertschwankungsreserven der Schweizer Pensionskassen gesunken

19. Oktober 2015

Die Finanzierungssituation der Schweizer Pensionskassen hat sich im dritten Quartal 2015 verschlechtert. Hauptgrund sind laut dem Pensionskassen-Monitor von Swisscanto Einbussen auf Anlagen in ausländischen Aktien und in Fremdwährungs-Obligationen.

Weiter hätten die Unsicherheiten an den Finanzmärkten etwa wegen der Abkühlung in China und dem Abgas-Skandal bei VW auch den inländischen Aktienmarkt belastet.

In den ersten neun Monaten 2015 verbuchten die erfassten Vorsorgeeinrichtungen laut der Schätzung eine vermögensgewichtete (Negativ-) Rendite von -2,0 Prozent. Errechnet wurde dies auf Grundlage der effektiven Angaben per Ende 2014 von 437 Vorsorgeeinrichtungen.

Der Deckungsgrad der privat-rechtlichen Pensionskassen sank demnach gegenüber dem zweiten Quartal von 110,8 auf 108,9 Prozent. Ende 2014 hatten die Wertschwankungsreserven sogar noch 113,6 Prozent betragen.

Bei den öffentlich-rechtlichen Kassen mit Vollkapitalisierung verschlechterte sich der Deckungsgrad gegenüber dem Vorquartal von 100,7 auf 98,9 Prozent. Per 30. September befanden sich 36 Prozent der öffentlich-rechtlichen Kassen mit Vollkapitalisierung in Unterdeckung. (awp/sda)

Verstehen, wie die Versicherten ticken ...

09. September 2015, von Susanne Kapfinger

Der Pensionskassenleiter muss dem Versicherten beweisen, dass seine Pensionskassengelder bei einem Fondsmanager nicht besser aufgehoben sind. Eigentlich haben Pensionskassenleiter gute Karten in der Hand: Ihre Assets under Management sind gross und verändern sich kaum über die Zeit (ausser bei Betriebszusammenlegung oder -abspaltung). Diversifikationseffekte können dadurch besser ausgenützt werden. weiterlesen

Wahlen 2015: Mit Sozialpolitik auf Stimmenfang

25. August 2015, von Susanne Kapfinger

Die Herbstwahlen stehen vor der Tür. Am 18. Oktober wird das Schweizer Parlament neu zusammengesetzt. Die Frage lautet, welche Themen beschäftigt das Volk? Die soziale Sicherheit ist eines davon. Doch jede Partei packt es von einer anderen Seite an. weiterlesen

Individualisierung der Risiken bedingt individualisierte Anlagestrategien

12. August 2015, von Roger Baumann*

Der Trend zur Individualisierung in Sammeleinrichtungen ist ungebrochen. Während in den letzten Jahren vor allem die weitreichende Planfreiheit für einzelne Anschlüsse zum Standard geworden ist, wird in einer Phase, in der die Deckungsgrade deutlich über 100% sind, zusätzlich die Individualisierung der Risiken zum Thema. weiterlesen

* Roger Baumann ist Gründungspartner der C-alm und Leiter der Arbeitsgruppe Risk-Monitoring der Kammer der Pensionskassenexperten.

Appetit auf Katastrophenbonds steigt - Marktvolumen soll sich verdoppeln

1. Juli 2015, von Martin Eling*

Aufgrund ihrer relativ hohen Renditen und der niedrigen Korrelation mit den Renditen traditioneller Assetklassen werden Insurance-Linked Securities (ILS) häufig als attraktive Investitionsmöglichkeit beschrieben.  ... weiterlesen ...

*Professor Martin Eling ist Direktor des Instituts für Versicherungswirtschaft der Universität St. Gallen.

 

 

 

Neues Pensionskassen-Rating auf die Probe gestellt

17. Juni 2015, von Susanne Kapfinger

Der PK-Fitness-Barometer ist das neue PK-Rating von Büttner&Partner. Dieses macht Pensionskassen erstmals auf intuitive Weise vergleichbar. Dadurch erhalten KMUs eine wichtige Entscheidungshilfe bei der Wahl ihrer PK. weiterlesen

 

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Doktor Büttners scharfer Röntgenblick

2. Juni 2015, von Susanne Kapfinger

Dr. Büttner & Partner haben ein Modell entwickelt, das Gemeinschafts- und Sammelstiftungen im Hinblick auf ihre finanzielle Gesundheit und längerfristige Leistungsfähigkeit testet.  AWP Soziale Sicherheit stellt das innovative Modell vor. Interessant: Die Gewichtung der einzelnen Faktoren folgt keinem starren Raster, sondern basiert auf einem intelligenten Skalierungsmodell. Intelligent, weil es die spezifische Situation der Kasse mitberücksichtigt. ... weiterlesen ...

Solidarität ist kein Rettungsring

18. Mai 2015, Susanne Kapfinger

Die 2. Säule wird seit ihrem Bestehen laufend umgebaut. Das ist auch nötig, weil das Systemoptimum noch nicht erreicht ist. «Reformen haben an Aktualität und Dringlichkeit gewonnen», kommt auch die Oberaufsichtskommission berufliche Vorsorge in ihrem Jahresbericht zum Schluss. Das Ziel dabei müsse sein, ... weiterlesen ...

Versicherer verlassen ihre Komfortzone

5. Mai 2015, Pascal Bühler*

Der hohe Wertschöpfungsgrad der Versicherungsbranche verleitet zu Trägheit. Die Digitalisierung wird diese Grundhaltung ändern, wie die aktuelle Studie «Industrialisierung der Assekuranz in einer digitalen Welt» zeigt. Vereinzelt machen Versicherer vor, wie man Wertbeiträge des Kunden erhöht und Wettbewerbsvorteile herausholt. ... weiterlesen ...

* Pascal Bühler ist Projektleiter am Institut für Versicherungswirtschaft der Universität St. Gallen

Konstruktiver Umgang mit Negativzinsen

22. April 2015, Susanne Kapfinger

Als Folge der anhaltenden Negativzinsen fällt der Obligationenmarkt als wichtiger Performancetreiber aus. Das heisst, dass sich die Deckungsgrade der Pensionskassen verschlechtern werden. Zwar gibt es Massnahmen zur Sicherung der 2. Säule. Diese sind aber extrem unpopulär.

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Renten-Kaufkraft in Gold meisseln

7. April 2015, von Thomas Jacob

Im Anlageportfolio von Pensionskassen hat Gold kaum eine Bedeutung. Ein Fehler, findet Thomas Jacob, Initiant der Goldmünzen-Initiative, und rechnet vor. Um Gold aber als Vermögensklasse zu etablieren, muss der Handel mit dem Edelmetall radikal vereinfacht und der rechtliche Rahmen verbessert werden.

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AHV rutscht in rote Zahlen

26. März 2015, awp/sda
Die AHV hat vergangenes Jahr 320 Mio CHF mehr für Renten ausgegeben, als sie an Beiträgen eingenommen hat. Nur das gute Anlageergebnis verhinderte einen Verlust.

Die Vermögenserträge beliefen sich 2014 auf 1,75 Mrd CHF, fast dreimal so viel wie im Jahr zuvor. Hinzu kommen die vom Bund bezahlten Zinsen auf den Schulden der IV von 275 Mio. Dank dieser Einnahmen schloss die AHV mit einem Betriebsergebnis von 1,71 Mrd.

Die IV hingegen weist ein positives Umlageergebnis von 684 Mio CHF aus, hinzu kommt ein Anlageergebnis von 238 Mio. Damit konnte die Schuld der IV gegenüber der AHV weiter abgebaut werden. Diese beläuft sich nun noch auf gut 12,8 Mrd. Die EO schloss 2014 mit einem Plus von 170 Mio.

Von Variablen und Determinanten

25. März 2015, von Susanne Kapfinger
«Rentenklau» – eine Linksparole? Das war einmal. Heute sprechen auch Bürgerliche vom Rentenklau – der Umverteilung von Jung zu Alt. Die Entpolitisierung des Mindestumwandlungssatzes soll die Ungerechtigkeit beseitigen. Doch damit allein, lässt sich das Problem nicht lösen.          

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Etappensieg für Krankenversicherer

Im Zweifelsfall für die Krankenversicherer: Der Ständerat verteidigt die Datendurchlässigkeit zwischen den Versicherungen. Es scheint, dass die Lobbyisten der Versicherungsbranche gute Arbeit leisten.

Von Susanne Kapfinger, Redaktionsleiterin AWP Soziale Sicherheit

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Rendite im Einklang mit Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit scheint auf den ersten Blick nichts mit Gewinnmaximierung gemein zu haben. Edouard Stucki, stv. Leiter Anlagen Complan, zeigt Parallelen auf Parallelen.

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Vom Rettungsring zum Sorgenkind?

Der Schweizer Immobilieninvestmentmarkt bleibt auch 2015 attraktiv; die Risiko-
bereitschaft der Anleger ist hoch. Ein besorgniserregender Cocktail.

Von Susanne Kapfinger

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Digitales Gesundheitsmonitoring

Gesundheitsrisiken lassen sich immer präziser vorhersagen. Nur: Ändern wir deshalb unser Verhalten? Karin Frick, Leiterin Research und GL-Mitglied Gottlieb-Duttweiler-Institut (GDI), ist skeptisch.

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Ausbildung auf Kurs bringen

Die Ausbildung von BVG Stiftungsräten wird weder überprüft noch kontrolliert. Beat Zürcher, Geschäftsleiter Schweizer Verband für BVG Stiftungsräte, fordert neue Standards.

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Mit Fortschritt voraus

Heutige Pensionskassen-Vergleiche bringen kaum Mehrwert. Warum? Weil sie zurück statt vorwärts blicken. Das muss sich ändern. Neue Ansätze im Bereich BVG-Rating machen Hoffnung.

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So kommunizieren Pensionskassen richtig

An der Urne gewinnt, wer richtig kommuniziert, verspricht Kommunikationsprofi Peter Metzinger.

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Bundesrat präsentiert Botschaft «Altersreform 2020»

Das Reformpaket des Bundesrats zur Altersvorsorge bleibt heftig umstritten. Eine Annäherung der gegensätzlichen Positionen ist nicht in Sicht. FDP, SVP und Wirtschaftsverbände plädieren für eine Aufstückelung der Vorlage, Linke, Grüne und Gewerkschaften sehen gerade darin die Gefahr eines Scherbenhaufens.

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Bild: Keystone

Code: Good Governance

Die Denkfabrik Avenir Suisse will das Schweizer Stiftungswesen umbauen (siehe unten). Warum etwas ändern, das gut funktioniert, meint Beate Eckhardt (Geschäftsführerin von Swiss Foundations)

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Lehren aus der Vergangenheit

Ein Fachmagazin feiert Jubiläum: 40 Jahre «AWP Soziale Sicherheit». Bereits seit 1974 erscheint die Publikation ohne Unterbruch, sachlich und stets aktuell. Die Aktualität auf den Punkt gebracht heisst auch, die richtigen Schlüsse aus historischen Ereignissen zu ziehen.

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Angelpunkt Rentendauer

Reformstau: Die Schweiz muss ihre gute Ausgangslage in der Altersvorsorge nutzen, um Anpassungen vorzunehmen. Der Weg führt über automatische Stabilisatoren, meint Helvetia-Chef Stefan Loacker.

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Gemeinsam Geschichte schreiben

Generation Z:  Die Geburtskohorten nach den Babyboomern leben in einer Ökonomie, die umgedacht werden muss. Die Reformen belasten aber einseitig die Jungen.

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Ein dringliches Anliegen

Ergänzungsleistungen sollten Altersarmut verhindern. Leider bleibt dieses Ziel häufig unerreicht. Die Gründe: Schwelleneffekte und zu tiefe Mietzinszuschüsse. Der Bundesrat kennt das Problem, doch seine Vorstösse reichen nicht. 

Versicherte besser schützen

Der Leiter Sozialpolitik Travail.Suisse, Matthias Kuert Killer, plädiert für die Einrichtung einer Ombudsstelle Zweite Säule, um verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen.

Mit PK-Geldern Wohlstand sichern

Schweizer Pensionkassen und Lebensversicherer verwalten zusammen über 600 Milliarden Franken. Finanziert werden damit vorwiegend Schulden. Ein System, das unseren Wohlstand langsam frisst, warnt Finanzexperte Henri B. Meier, und plädiert für mehr Mut zum Risiko.

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«AWP Soziale Sicherheit» ist die aktuelle Fachpublikation zur 2. Säule und zu weiteren Sozialversicherungen. Alle 14 Tage liefern wir Ihnen Fakten, Hintergründe, Meinungen – kompakt, verständlich, mit hoher journalistischer Ethik. Als unabhängige Publikation sind wir keinem Unternehmen, Verband oder Amt verpflichtet. Wir unterstützen Sie in Ihren Aufgaben und leisten so einen Beitrag zur sozialen Sicherheit in der Schweiz.

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